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Wolfgang Günter Lerch


Titel des Vortrags (Di 21.11., 9.00-9.45 Uhr)

Einflüsse apokalyptischer Vorstellungen auf islamische Politiker am Beispiel des iranischen Präsidenten

Eckdaten des Lebenslaufes

  • Jahrgang 1946
  • studierte Germanistik, Philosophie und Islamkunde
  • unternahm zahlreiche Reisen in den Orient und begleitete archäologische Explorationen, vor allem in die Türkei und Syrien
  • seit 1978 ist er als Redakteur bei der FAZ für den Bereich Nordafrika und Naher Osten zuständig

Publikationen (Auswahl)

  • Wolfgang Günter Lerch: Händler, Mullahs, Autokraten. Aus den Ländern des Islam. München 2003.

Zum Buch:

Drei Jahrzehnte lang bereiste der Journalist und Publizist Wolfgang Günter Lerch die Länder der islamischen Welt im Dienste der Frankfurter Allgemeinen Zeitung - von Samarkand bis ins Imperium der Ölprinzen, von Irak bis Palästina. Angesichts des Irak-Kriegs hat er seine Berichte zusammengefasst und einer kritischen Revision unterzogen. Mit kurzen historischen Überblicken und differenzierten aktuellen Situationsberichten beschreibt er die Konflikte und Widersprüche dieser in den Brennpunkt geratenen Region. Die Reiseberichte beginnen im Irak und werden fortgesetzt mit einer Taxifahrt von Jerusalem in die besetzten Gebiete. Dabei entstehen Länderporträts von eindrucksvoller Klarheit und herausfordender politischer Weitsicht. Sie formen das Bild einer Welt, die sich verändern möchte, ja, sich verwandeln muss, wenn sie bestehen will, aber sich doch in vielem auch gleich bleibt.

  • Wolfgang Günter Lerch: Der Islam in der Moderne. Aspekte einer Weltreligion. München 2004.
  • Wolfgang Günter Lerch: Muhammeds Erben. Die unbekannte Vielfalt des Islam. Düsseldorf 1999.
  • Wolfgang Günter Lerch: Halbmond, Kreuz und Davidstern. Nationalitäten und Religionen im Nahen und Mitteleren Osten. Frankfurt a. M. 1992.
  • Wolfgang Günter Lerch: Kein Frieden für Allahs Völker: Die Kriege am Golf. Geschichte, Gestalten, Folgen. Frankfurt a. M. 1991.