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EINFÜHRUNG


Die ökologischen Herausforderungen haben im 21. Jahrhundert an Brisanz eher gewonnen als verloren. Um diesen Herausforderungen gewachsen zu sein, bedarf es einerseits umfassenden Sachwissens, das von den Naturwissenschaften und den Geisteswissenschaften in den unterschiedlichen Disziplinen erarbeitet werden muss. Daneben aber sind immer wieder auch die Zusammenschau der einzelnen Sachfragen und die Beurteilung der ökologischen Probleme aus einer normativen Perspektive nötig. Ökologie ist eine Querschnittsdisziplin: Ökologische Kompetenz verlangt daher nach Interdisziplinarität. Wo mit dem interdisziplinären Zugriff dann Lösungen für die ökologischen Probleme gesucht werden, aber bedarf es zusätzlich einer normativen Kompetenz, die begründen kann, weshalb eine Antwort auf ein bestimmtes Problem als gut und daher auch wirklich als Lösung betrachtet werden kann.

 

Die normative Frage in der Ökologie ist die Frage der Umweltethik. Die Vermittlung der normativen Kompetenz ist daher das Kernanliegen des Masterstudiengangs Umweltethik. Da die Umweltethik erst konkret werden kann, wenn sie sich auch zu den Sachfragen kundig macht, ist der Masterstudiengang zugleich interdisziplinär angelegt.

 

Mit dem Fokus auf die ethische Kompetenz und seiner interdisziplinären Ausrichtung ist der Masterstudiengang Umweltethik einzigartig in der deutschen Studienlandschaft.