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ZIELE


Ziel des Studiengangs ist es, Studierende multidisziplinär mit den Dimensionen ökologischen Handelns und ökologischer Problemfelder vertraut zu machen sowie zur ethischen Integration fachwissenschaftlicher Zugänge zu befähigen.

Der interdisziplinären Anlage entsprechend, sind die vom Masterstudiengang Umweltethik vermittelten Kompetenzen vielfältig. Ihr Fokus jedoch liegt in der Vermittlung normativer Kompetenz, die erforderlich ist, um umweltspezifische Maßgaben und Maßnahmen von ihrer Zieldimension her bewerten und begründen zu können. Dabei vermittelt der Studiengang auch die spezifisch geisteswissenschaftlichen Kompetenz, eine Zusammenschau der verschiedenen disziplinspezifischen Fragestellungen und Antworten zu leisten.

Erlangt werden soll auf diese Weise zum einen eine auf Umweltfragen und ökologische Heraus­forderungen bezogene generelle fachliche, analytische und strategische Kompetenz, zum andern eine ethisch-argumentative sowie kommunikative Kompetenz, die in besonderer Weise das Profil des Umwelt­ethikers/der Umweltethikerin auszeichnen soll.

Im Einzelnen zielt der Masterstudiengang daher darauf ab:

 

·         über ein vielseitiges disziplinenspezifisches Grund-, Fach- und Reflexionswissen zu verfügen und vertraut zu sein mit den in unterschiedlichen Fachdisziplinen gegebenen Aufgaben- und Problemfeldern sowie den dazu entwickelten Fragestellungen, Lösungsansätzen und Handlungsstrategien;

·         über begründete und begründbare umweltethische Kriterien, Prinzipien und Begriffe zu verfügen und eine bereichsübergreifende, mehrperspektivische Sicht auf Sach­verhalte einzunehmen;

·         Strategien ökologischen Handelns und ökologieverträglicher Risikobewältigung auf dieser Basis entwickeln sowie umweltgerechte Wege in die gesell­schaftliche, insbesondere sozioökonomische Zukunft entwerfen zu können;

·         Institutionen oder Unternehmen auf ihre ökologische Ausrichtung und nachhaltige Ressourcennutzung hin analysieren und bei diesen einen Reflexions- und Beratungsprozess auslösen zu können;

·         eine ökologisch orientierte Öffentlichkeitsarbeit für Behörden, Institutionen, Unter­nehmen, internationale und zivilgesellschaftliche Organisationen, im Bildungsbereich, in Parteien, in Kirchen, in den Medien oder in der Verbands­arbeit etc. leisten zu können.