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Geschichte der Fakultät


Die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Augsburg versteht sich als Nachfolgerin der von dem Augsburger Bischof, Kardinal Otto Truchseß von Waldburg, 1549 gegründeten Universität Dillingen, die in ihrer Bedeutung weit über den schwäbischen Raum auf ganz Süddeutschland und die angrenzenden Länder ausgestrahlt hat.
Nach der Säkularisation hat Ludwig I. in den Räumen der alten Universität eine Philosophisch-Theologische Hochschule eingerichtet, die mit wechselnden Bezeichnungen bis 1969 als Ausbildungsstätte für den Augsburger Priesternachwuchs Bestand hatte.

In diesem Jahr - 1969 - willigte Bischof Dr. Joseph Stimpfle ein, die Dillinger Hochschule zu schließen und seine Priesteramtskandidaten künftig im neu einzurichtenden Katholisch-Theologischen Fachbereich in Augsburg ausbilden zu lassen. Damit gab der Augsburger Bischof den entscheidenden Anstoß zur Gründung der ursprünglich als Wirtschaftswissenschaftliche Hochschule geplanten Universität Augsburg.
Die Katholisch-Theologische Fakultät hat Bischof Stimpfle wegen seiner Verdienste um die Universität Augsburg zum Ehrendoktor ernannt.

Die Katholisch-Theologische Fakultät hat in den 25 Jahren ihres Bestehens allmählich ein eigenes Profil innerhalb der Universität gewonnen.
Die Studiengänge Diplom, Lizenziat, Lehramt für Gymnasium, Real-, Haupt- und Grundschule werden von einer ständigen Arbeitsgruppe der Fakultät "Verbesserung des Standorts Augsburg" begleitet. Die regelmäßige Evaluation der Lehre durch die Studierenden wurde 1995 etabliert. Die interdisziplinären Tage zu Themen wie feministische Theologie, Aids, Esoterik sind zu einem Markenzeichen der Fakultät geworden.