Herr Prof. Dr. Hans Mendl, Passau
Thesen für die Podiumsdiskussion
Die Einführung eines islamischen Religionsunterrichts sollte gesehen werden als Chance und Bereicherung
- für die Kinder und Jugendlichen im konfessionellen (katholischen, evangelischen) Religionsunterricht;
- für die Förderung einer religiösen Identität von islamischen Jugendlichen;
- für die Ausdifferenzierung der bundesrepublikanischen Gesellschaft innerhalb der Grenzen des Grundgesetzes und des darauf basierenden öffentlichen Schulwesens;
- für den Dialog zwischen den verschiedenen islamischen Gruppen in Deutschland.
Literaturempfehlungen zum Statement:
- Hasan Alacacioglu, Außerschulischer Religionsunterricht für muslimische Kinder und Jugendliche türkischer Nationalität in NRW. Eine empirische Studie zu Koranschulen in türkisch-islamischen Gemeinden, Münster 1999
- Rolf Busch (Hg.), Integration und Religion. Islamischer Religionsunterricht an Berliner Schulen, Berlin 2000
- Ali-Özgür Özdil, Islamischer Religionsunterricht. Zum Stand der aktuellen Debatte, in: RU. Ökumenische Zeitschrift für den Religionsunterricht 30 (2000), 109-112
- Bernd Schröder, Islamische Unterweisung in Nordrhein-Westfalen, in: Zeitschrift für Pädagogik und Theologie 52 (2000), 163-171
- Rudolf Weth (Hg.), Bekenntnis zu dem einen Gott? Neukirchen-Vluyn 2000