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Fachprofil - mittlelalterliche und neuzeitliche Kirchengeschichte

Seit ihren Anfängen hat die Kirche ihre eigene Geschichte aufgezeichnet. Zur wissenschaftlichen Disziplin wurde die Kirchengeschichte jedoch erst im Zuge der Renaissance. Seitdem gilt es als unumstritten, dass jeder Kirchenhistoriker denselben Prinzipien kritischer Geschichtswissenschaft verpflichtet ist wie ein Profanhistoriker.

Die Kirchengeschichte befasst sich mit der Geschichte des Christentums und analysiert die Spuren, die diese Religion in 2000 Jahren im Leben der Gesellschaft und der einzelnen Menschen hinterlassen hat. Dabei nimmt sie verschiedene Ebenen in den Blick:

Da das Christentum eine Weltreligion ist, kann sich die Kirchengeschichte nicht auf Europa oder gar nur Deutschland beschränken. Mehr als 50% aller Christen gehören zu nicht-katholischen Kirchen: Die moderne Kirchengeschichte arbeitet daher zunehmend mit einer interkonfessionellen Perspektive.